Einen zentralen identitätsstiftenden Bestandteil des Jüdischen Gymnasiums bilden die jüdischen Feier- und Gedenktage, die auf der Grundlage des Jahreskreises im hebräischen Kalender das Leben der Schulgemeinschaft begleiten. Bei der Vorbereitung und Durchführung der jeweiligen Feste erleben die Schülerinnen und Schüler fächerübergreifend und binnendifferenziert die Besonderheiten jüdischer Werte und Traditionen. Im Schuljahr werden stets die Feste Pessach, Schawuot, Sukkot, Simchat TorahChanukka, Purim und Tu BiSchwat gemeinsam auf unterschiedliche Weise gefeiert – traditionell und innovativ zugleich. Je nach Beginn des Schuljahres im Herbst, werden auch die Asseret Jemej Tschuwah, die zehn Tage der Umkehr, zwischen Rosch Haschana und Jom Kippur im Rahmen eines wohltätigen Unterrichtsprojekts begangen. In engem Zusammenhang mit der Vermittlung jüdischer Geschichte werden auch die religiösen Fast- und Gedenktage sowie die weltlichen Gedenktage der Shoah altersgemäß in den Schulalltag integriert. Das Jüdische Gymnasium orientiert sich dabei auch an den pädagogischen Konzepten von Yad Vashem, die dabei unterstützen, wie die Geschichte der Shoah in den Klassen vermittelt werden kann. Der in der Regel vorhandene biografische Bezug der Schülerinnen und Schüler wird dabei am Jüdischen Gymnasium sensibel behandelt.
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