Wie soll es (das Kind) morgen leben können, wenn wir ihm heute kein bewusstes, verantwortungsvolles Leben ermöglichen?

(Janusz Korczak, Die Rechte des Kindes auf Achtung, S. 404)

In unserer Schule lernen Schülerinnen und Schüler, Verantwortung für ihr Denken und Handeln zu übernehmen, indem sie sich in die Gemeinschaft einbringen und über die Grenzen der Schule hinaus soziales Handeln einüben. Sie erfahren, dass sie als Teil der Schulgemeinschaft Verantwortung für das Funktionieren des sozialen Miteinanders tragen und dass ihr verantwortungsvolles Handeln Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben hat. In ihrer täglichen Auseinandersetzung mit Gemeinsamkeiten und Differenzen erlernen sie Toleranz gegenüber anderen Denk- und Betrachtungsweisen der Welt. Als Schulfamilie begegnen wir uns in gegenseitigem Respekt und Wohlwollen und nutzen auf diese Weise das schulische Leben als Übungsfeld für das Leben in der Gesellschaft.

Umsetzung

Um frühzeitig ein Bewusstsein für die Verantwortung innerhalb der Gemeinschaft zu entwickeln, beteiligen sich unsere Schüler im Rahmen des Schulsanitätsdienstes als Ersthelfer bei körperlichen Beschwerden und kleineren Verletzungen. Sie werden durch externe Partner des Bayerischen Jugend-Rotkreuzes ausgebildet.

In regelmäßigen Abständen nehmen die Klassen Kontakt zum jüdischen Seniorenheim auf und leisten hier wertvolle Dienste der Mitmenschlichkeit. So gestalten sie beispielsweise Sing- und Spielnachmittage, kommen mit Senioren ins Gespräch oder bereiten kleinere Vorstellungen vor.

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