In ihm [dem Kind] ist etwas, das empfindet, untersucht, duldet, begehrt, sich freut, liebt, vertraut, hasst, glaubt, zweifelt, an sich zieht und abstößt. Dieses Stäubchen [das Kind] umfasst mit seinen Gedanken alles: Sterne und Ozeane, Berge und Abgründe. Und was ist der Inhalt der Seele anderes als das All, nur ohne Dimensionen. Das ist der Widerspruch im menschlichen, aus vergänglichem Staub entstandenen Wesen, in dem G“tt Wohnung genommen hat.

(Janusz Korczak, Wie man ein Kind lieben soll, S. 3)

Als jüdische Schule sehen wir uns der jüdischen Religion, Tradition, Philosophie und Kultur verpflichtet. Das Selbstverständnis, die Wahrnehmung und die Werte daraus bilden die Basis des Lebens und Lernens am Jüdischen Gymnasium und zeichnen das besondere Profil unserer Schule aus.

Besonders in einer sich beständig und rasant entwickelnden Gesellschaft, sich darin wandelnden Familienstrukturen und einer damit verbundenen veränderten Kindheit und Jugend, sieht sich das Jüdische Gymnasium in der Verantwortung, Schülerinnen und Schülern Werte zu vermitteln, die ihnen Orientierung ermöglichen, ihnen Sicherheit und Stabilität bieten und sie vorbereiten auf die aktive Mitgestaltung einer werteorientierten Gesellschaft. 

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