Wir brauchen Schulen als einladende Orte zur Bewährung und Erprobung, als Raum zur Entdeckung von Möglichkeiten und Potenzialen, als Orte, an denen man Fehler machen darf.

(aus der Münsteraner Erklärung, Netzwerk der Zukunft, 2009)

 

Das Jüdische Gymnasium  ist eine gebundene Ganztagesschule. Im rhythmisierten Wechsel von Phasen des Lernens, des Vertiefens, des Übens, der Bewegung und der Freizeit erleben Schülerinnen und Schüler einen lernphysiologisch optimal strukturierten Lern- und Erfahrungstag.

 

Bei der Stundenplanung achten wir deshalb darauf, dass sich Haupt- und Nebenfächer, Lernen und Pausen, Sport und Vertiefung/Übung abwechseln.

In den Studierzeiten haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Gelerntes zu vertiefen und zu üben, indem sie die von den Fachlehrern gestellten schriftlichen und mündlichen Aufgaben erledigen. Nach individueller Möglichkeit und Arbeitstempo ersetzen die hierfür anberaumten Zeiten die außerschulische Hausaufgabenzeit für schriftliche Aufgaben (mündliche Arbeiten, wie z. B. das Lernen von Vokabeln, das Vorbereiten eines Referats, können hier nur bedingt erledigt werden).

Aufgrund des langen Schultages erscheint es besonders wichtig, ein positives, von Vertrauen geprägtes Miteinander von Lehrern und Schülern zu gewährleisten. Wir achten deshalb auf die Einhaltung von Klassen- und Gemeinschaftsregeln und beziehen die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler mit ein. Lehrer fungieren im Ganztagsbetrieb in verstärktem Maße als Vorbilder und sind sich dieser Aufgabe bewusst.

In der Unterstufe ist stundenplanmäßig eine Klassenleiterstunde pro Woche vorgesehen. Der Klassenleiter nutzt die Stunde im besonderen Maße dafür, sich nach den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler zu erkundigen und mit ihnen ggf. geeignete Problemlösungsstrategien zu erarbeiten.

Menü schließen